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US-Tagfahrlicht E39
Vorab ein Hinweis
zu weiteren Einstellmöglichkeiten des US-Tagfahrlichts ohne Moduleinbau:
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Hinweis:
Mittlerweile gab es bzgl. der Codierung des US-TFL über DIS/GT1 einige
Änderungen, die auf der Software der BMW-Tester basieren. Diese Änderungen
sind in der Anleitung mit Stand Juni 2006 berücksichtigt. Die alte
Anleitung mit dem Stand Herbst 2005 kann hier aber noch zum Vergleich
abgerufen werden: >> Download << |
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Zusätzlicher Hinweis (Stand Sept. 2007):
Die in der Einbauanleitung genannte Fa. X.Light verkauft mit heutigem
Stand (Sept. 2007) derzeit keine Module mehr. Schaltpläne für die Module
sind auf deren Seiten zum Eigengebrauch abrufbar.
Jedoch kann die Schaltung auch mit Modulen anderer Hersteller aufgebaut
werden. Hierbei muss ggf. die eine oder andere Kleinigkeit angepasst
werden.
Weiterhin bieten mittlerweile weitere Anbieter programmierbare
Lösungen an. Hierbei ist beim E39 lediglich keine
Deaktivierung des Tagfahrlichts durch den Fahrer möglich. Grundsätzlich
stellt dies aber sicherlich die einfacher zu realisierende Variante dar. |
Einbauanleitung US-Tagfahrlicht mit
X.Light-Modul in einen E39
(Wichtig:
Verbautes Modul mit Leuchtstärkenreduzierung um ca. 60%!)
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Ein Hinweis zur
Leuchtstärke voraus:
Um dem softwareseitigen US-Tagfahrlicht nahe zu kommen und den
Gegenverkehr nicht zu blenden, empfiehlt sich
eine Reduzierung um 60%. Hiermit wird die Leuchtstärke
in etwa auf das Maß des softwareseitigen US-Taglichts herabgesetzt. Der
anfängliche Einbau eines 30%-Moduls war zwar soweit in Ordnung. Nur kam es
nach Ein- und anschließendem Ausschalten der Scheinwerfer im Fahrbetrieb zu
Blendungen des Gegenverkehrs, weil die Scheinwerfer nach dem Einschalten ein Stück aus
ihrer "Ruheposition" nach oben in "Normalposition" fahren und
dort bis zum Ausschalten der Zündung verbleiben.
Die Fa. X.Light bietet
an, dass bei der Bestellung des Moduls die gewünschte
Leuchtstärkenreduzierung angegeben werden kann und das Modul entsprechend
konfiguriert an den Besteller verschickt wird. Hierauf sollte bei einer
Bestellung geachtet werden. |
Nachdem nach einigen eingehenden Erkundigungen festgestellt
werden musste, dass nicht bei allen E39 das „US“-Tagfahrlicht über DIS
freigeschaltet werden kann (nur Modellvarianten, die auch in den USA erhältlich
sind), suchte ich nach einer anderen Lösung. Zu der Zeit gab es die
Programmierung der Fa. Car-Solution noch nicht.
Hier bot sich daher als Grundlage das X.Light Modul eines
österreichischen Herstellers an:
www.xlight.at
Problem hierbei war, dass die Xenonscheinwerfer nicht
genutzt werden konnten und sollten, das Fernlicht allerdings gedimmt werden
musste, so wie es bei der einstellbaren Orignalvariante der Fall ist.
Weiterhin ließ sich das X.Light-Modul auch nicht so einfach
nach vorgegebenem Schaltplan anschließen, da ansonsten die getrennten
Stromkreise für das linke und rechte Fernlicht zusammengeführt worden wären.
Dazu kamen noch Probleme mit Fehlermeldungen in der CC-Anzeige der Armaturen, da
die Lampenprüfung auch bei ausgeschaltetem Licht und Einschalten der Zündung
durchgeführt wird. Zusätzlich kamen noch verschiedene andere Gründe hinzu, die
einfach damit zusammen hingen, dass die Schaltung der Beleuchtung des Fahrzeugs
nicht mehr wie früher über Relais, sondern über ein Modul, das LCM, durchgeführt
wird.
Nach verschiedenen Tests am eigenen Fahrzeug, konnte dann
die nachfolgend beschriebene Lösung fertig gestellt und eingebaut werden.
Hierbei ist zu bemerken, dass ich von zwei konstruierten
Möglichkeiten die kompliziertere Variante wählte, bei der das Tagfahrlicht (im
Folgenden TFL genannt) manuell abgeschaltet werden kann und der Betriebszustand
mit zwei LEDs angezeigt wird.
Die einfachere Variante (erster Plan), bei der nur das
normale TFL möglich ist, lässt sich problemlos von jedermann umsetzen, der ein
bisschen technisches Geschick mit sich bringt.
Hier also zunächst die zwei verschiedenen Pläne:
Schaltplan 1

Tagfahrlicht mit X.Light-Modul ohne manuelle
Abschaltung und Betriebsanzeige.
(nur im Versuchsaufbau getestet)
Schaltplan 2

Tagfahrlicht mit X.Light-Modul mit manueller
Abschaltung und Betriebsanzeige.
(eingebaute Variante)
Wer auf die
Einschaltüberwachung verzichten will, benötigt auch kein Relais. Die dann
vereinfachte Schaltung sieht folgendermaßen aus:

Hier wird dann
lediglich überwacht, ob das TFL leuchtet, sobald die Bordspannung hoch genug
ist. Es ist hierbei nicht ab Einschalten der Zündung erkennbar, ob das TFL über
den Schalter aktiviert ist. Grundsätzlich reicht diese erheblich einfachere
Schaltung allerdings vollkommen aus.
Mittlerweile wird bei der Fa.
Conrad auch ein Druck-Schalter angeboten, in den eine LED integriert ist.
Somit ist dann nur ein Einbauort erforderlich, worauf später noch eingegangen
wird.
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Das Modul der Fa. X.LIGHT aus Österreich ist also
Grundlage für den Einbau.
Das Modul ist äußerst klein. Hier ein Bild, das im
Vergleich zu einem herkömmlichen Feuerzeug die Größe erkennbar macht. |
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Hinzu kommt für beide Schaltungsvarianten der Einbau der
Dioden.
In dieser Variante ist die Diode für die Leitung vom Standlicht zum X.Light-Modul
integriert. Verwendbar ist das Teil bei beiden Schaltungen.
Bei der zweiten Schaltungsvariante führt der Anschluß "X.L sw" nur nicht an die
schwarze Leitung des X.Light-Moduls, sondern an die Plus-Seite des Relais.

Die Dioden
(4x P1000A ... P1000S, 1x 1N4007) habe ich seinerzeit bei
Zilles-Elektronik
erhalten. Jedoch können auch andere Typen verwendet werden. Zum Beispiel
P1200A ... (12A Nennstrom) oder aber ersatzweise jeweils zwei P600K (6A
Nennstrom) parallel geschaltet. Die P1200 sind beispielsweise bei
Schuricht zu finden.
In jedem Fall ist für eine ausreichende Belüftung
der Dioden zu sorgen, da diese einiges an Wärme abgeben. Aus diesem Grund auch
die Gehäusebohrungen über und unter den Dioden.
Um die Wärmeentwicklung
äußerst niedrig zu halten, bietet es sich an, insgesamt 8 Dioden des Typs P1200B
(12A Nennstrom) zu verwenden. Hierbei sind dann jeweils zwei Dioden parallel
einzubauen, wodurch sich die maximale Belastungsmöglichkeit in etwa verdoppelt.
Da die zwei jeweils parallel geschalteten Dioden tatsächlich aber nur mit max.
6A belastet werden (ca. ¼ der max. möglichen Belastung), kommt es bei einer
solchen Schaltung nur zu einer geringen Erwärmung der Dioden. Mittlerweile ist
in meinem E39 diese Variante eingebaut.
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Für die zweite Schaltungsvariante
(also Schaltplan 2) kommt dann noch der
zusätzliche Einbau eines Relais (Spulen-Widerstand ca. 350 Ohm), eines Schalters und der LED hinzu, die ich in
diesem Kästchen untergebracht habe. |
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Der
Schaltungsaufbau für die zweite Schaltplanvariante lässt sich auch zusammen
mit dem TFL-Modul von X.Light in einem Gehäuse unterbringen.
Mit einer passend gefertigten Platine und ein paar zusätzlichen Bauteilen
(Klemmleisten zum verlöten) ist natürlich ein besonders sauberer Aufbau der
Schaltung möglich. |
>> Hier finden
sich noch Infos
zum Relais und der LED, bzw. dem Druckschalter mit integrierter LED. <<
Man kann jedoch für die
Diodenschaltung auch andere Dioden, sog. Schottky-Dioden verwenden, bei
denen die Wärmeentwicklung bei geringerer Leistung der Dioden weniger hoch
ist. Um dann allerdings Störungseinflüsse durch einen geringen Rückstrom auf
das LCM bei bestimmten Fahrzeugausstattungen zu vermeiden, muss in
beide Leitungen vom LCM zur Diodenschaltung jeweils ein Widerstand gegen
Masse eingebaut werden.
Die Bezeichnung der Schottky-Dioden ist 90SQ040. Diese sind z. B. über die
Fa. Conrad erhältlich.
Bei den Widerständen kann man 2,2 kOhm-Widerstände mit 5 W verwenden. Wer
ganz sicher gehen will, baut in die gemeinsame Masseleitung noch eine kleine
Sicherung ein.Im folgenden
Schaltbild der Variante I ist der zusätzliche Aufbau eingefügt. Für die
Variante II ist dies entsprechend zu übernehmen.
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Einbau
Hier bestehen bzgl. der Unterbringung der einzelnen Teile
sicherlich je nach Ausstattungsvariante des Fahrzeugs Unterschiede.
Aufgrund der umfangreichen Fahrzeugausstattung und der
gewählten zweiten Variante, war es mit nicht möglich, die Teile direkt hinter
dem Handschuhfach unterzubringen.
Wer die erste, einfachere Variante wählt, könnte mit dem
dort vorhandenen Platz jedoch auskommen.
Um an das LCM heran zu kommen, muss zuerst das
Handschuhfach ausgebaut werden.
Hierzu rechts und links an den Halterungen des
Handschuhfachs die Klammern entfernen und die Haltevorrichtungen aushängen.

Handschuhfach wieder schließen, die Abdeckung unter dem
Handschuhfach nach vorne ausrasten und aus den hinteren Haltern herausziehen.

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Anschließend die beiden Schrauben der hinteren Halterung
des Handschuhfachs etwas lösen, Handschuhfach öffnen und nach Abziehen des
Steckers für die Ladehalterung, das Fach abnehmen.
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Die Kunststoffverkleidung am unteren Ende der A-Säule
ausclipsen und abnehmen. |
| Teppich etwas zum Fußraum hin ziehen/umklappen. |
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Dahinter befindet sich dann das LCM.
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Schraube am unteren Ende des LCM herausdrehen und LCM nach
unten herausziehen. Oben ist das LCM nur in eine Nase gesteckt. |
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Am LCM befinden sich drei Stecker; ein kleiner und zwei große.
Die beiden großen Stecker beinhalten die Leitungen zur Beleuchtung. Ein Stecker
für links und einer für rechts. |
| Am LCM finden sich alle erforderlichen Leitungen, bis auf
das Zündungsplus (+15) und ggf. eine Masseleitung (31). |
Als Dauerplus (+30) für das X.Light-Modul kann wahlweise
eines der dicken, roten Kabel zu einem der beiden Stecker verwendet werden.
Genauso verhält es sich mit der Leitung vom Standlicht.
Hier kann entweder das Standlicht von links oder von rechts genutzt werden. Eine
Leitung ist nur erforderlich.
Hier nun die Erklärungen zu den benötigten Leitungen:
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Bezeichnung |
Bezifferung |
Farbe |
Wo zu finden? |
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Dauerplus |
30 |
rot |
am LCM |
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Zündungsplus |
15 |
lila/rot |
an der Ladehalterung |
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Masse |
31 |
braun/schwarz |
an der Ladehalterung |
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Standlicht rechts |
- |
grau/blau |
am LCM |
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Standlicht links |
- |
grau/grün |
am LCM |
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Fernlicht rechts |
- |
weiß/blau |
am LCM |
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Fernlicht links |
- |
weiß/grün |
am LCM |
Nun gemäß Schaltplan anschließen. Dabei müssen lediglich
die Leitungen für das Fernlicht durchtrennt werden, da diese Leitungen zur
Diodenschaltung und von dort wieder zum LCM zurück verlegt werden müssen.
Die anderen Leitungen entweder mit sog. „Kabeldieben“ gem.
Schaltplan verbinden oder ebenfalls durchtrennen und mit Lüsterklemmen wieder
entsprechend anschließen.
Die neuen Kabel möglichst vorher in einen Kabelschlauch
einziehen. Als Kabelquerschnitt reicht normalerweise 1mm² aus, für den
Anschluss des Zündungsplus und der Masse werden nicht mehr als 0,75 mm²
benötigt.
Wem es möglich ist, der kann die Teile dann im Bereich
hinter dem Handschuhfach verstauen und z. B. mit Kabelbindern sichern.
Allerdings sollte Luft vor allem an die Dioden kommen können, damit die Wärme
abgeführt werden kann. Also nicht irgendwo hinter die Dämmung stopfen.
Zündungsplus und Masse (Masse nur erforderlich bei der
zweiten Variante) vom Ladesteckeranschluss des Handschuhfachs zum X.Light-Modul
ziehen und anschließen.
Bei den Fahrzeugen, bei denen der Platz für die Teile nicht
ausreicht, müssen die Kabel in einen anderen Bereich verlegt werden. Hier kann
jeder selbst entscheiden, wo ein günstiger Platz vorhanden ist.
Bei meinem Wagen war der einzige gut erreichbare und
ausreichende Platz hinter dem Bordmonitor. Dazu diesen gem. der
Anleitung
ausbauen und z. B. in dieser Art die Teile mit Kabelbindern fixieren:
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Nahansicht:
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Wie man sieht, entsteht bei der komplizierteren Variante
mit manueller Abschaltung und Betriebsanzeige durch eine LED dann doch einiges
an „Kabelsalat“. Den gilt es dann noch ordentlich zu verstauen.
Die Kontroll-LED habe ich dann in den Getränkehalter
integriert.
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Durch die Öffnung für den Bordmonitor lassen sich die
anderen Bedienteile darunter leicht von hinten nach vorne herausdrücken (nur
leicht mit Federbügeln gerastet).
Am Getränkehalter müssen zuerst bei halb geöffnetem Halter
zwei Schrauben entfernt werden. Danach lässt sich der Halter ebenfalls von
hinten herausdrücken. Bleibt er dabei hängen, muss er zunächst wieder
eingeschoben und dann leicht von oben auf die Mitte des Halters gedrückt und
dann gleichzeitig herausgezogen werden, weil er sich sonst am darüber
befindlichen Rahmen verhakt. |
An gleicher Stelle
lässt sich dann wahlweise auch der Druck-Schalter mit integrierter LED
einbauen, wodurch der nachfolgend beschriebene Schaltereinbau entfällt.
Wer Wert auf die zweite LED legt (*A im Schaltplan 2, Einschaltüberwachung
des TFL), kann diese daneben platzieren. |
Der Schalter für die Deaktivierung des TFL lässt sich am
einfachsten in das kleine Ablagefach links unterhalb des Lenkrads integrieren.
Hier ist auch die Sperrdiode (1N4007) zwischen Klemme 15 (Zündungsplus) vom
Schalter und der Zuleitung vom Standlicht am einfachsten einzufügen. Die
Isolierung lässt sich einfach mit einem Stückchen Schrumpfschlauch herstellen.
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Das Ablagefach ist im oberen Bereich mit zwei Schrauben
(von unten zu sehen) verschraubt und unten lediglich in zwei Klammern gesteckt.
Es kann also nach dem Lösen der Schrauben mit sanfter Gewalt herausgezogen
werden. |
| Das Kabel zum Schalter sollte man über das Abdeckblech der
Lenksäule hinter den Bordmonitor führen. Ein steifer Draht erleichtert es, das
Kabel zu verlegen. |
Alle Kabel mit Kabelbindern ausreichend fixieren.
Bei Nacht sieht das Ergebnis dann so aus.
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Natürlich ist das für nachts uninteressant. Das
Bild entstand, als die Arbeiten beendet waren und zeigt recht gut, dass die
Leuchtwirkung auch bei Dunkelheit nicht so groß ist, dass das Licht blendet. |
| (Aufnahme mit
60%-Modul.) |
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Hier zum Vergleich
die Aufnahme mit dem zuvor getesteten Modul mit 30% Reduktion des
Lichts. |
Hier sind weitere Vergleiche
zu finden:
30 - 40 - 60% und
Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht |
Hier noch zwei Vergleichsbilder zwischen TFL und Fernlicht. (Aufnahmen zeigen die Leuchtstärke mit
60%-Modul.)
Damit ist der Einbau abgeschlossen.
>>>
Einbauvariante Nebelscheinwerfer anstelle Fernlicht <<<
Ein paar kurze
Hinweise zur Funktion des Moduls von X.Light:
- Wird die Zündung eingeschaltet, bleibt das TFL erst einmal
aus. Erst nachdem der Motor läuft und das Modul registriert, dass
genügend Spannung von der Lichtmaschine geliefert wird, schaltet
sich das TFL ein. Das dauert nach dem Anlassen ein paar Sekunden.
- Wird der Motor abgestellt und man belässt den Zündschlüssel in
Stellung 1, schaltet das TFL ebenfalls nach ein paar Sekunden ab,
wenn es erkennt, dass die Spannung sinkt.
- Wird der Zündschlüssel sofort auf 0 gedreht, ist das TFL auch
sofort aus.
- Ab Einschalten des Standlichts erlischt das TFL.
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Noch ein abschließender Hinweis:
Zwar kann bei einem großen Teil der E39 das TFL per
Software in gleicher Weise freigeschaltet werden. Allerdings entspricht dies
genauso wenig den derzeitigen gesetzlichen Vorschriften, wie diese anderweitig
herbeigeführte Variante. Zwar sind grundsätzlich alle technischen
Voraussetzungen erfüllt, die gesetzlich vorgeschrieben sind (Art der Schaltung,
Leuchtstärke, Position der Leuchtmittel), allerdings fehlt das für hier in der
EU
vorgeschriebene Prüfzeichen „RL“ auf dem Scheinwerfer.
Für diesen Tipp wird keinerlei Haftung übernommen.
Selbständige Arbeiten am Fahrzeug geschehen auf eigene Gefahr.
© by Wolfhart Böttcher
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